Mecha­tro­ni­ker (m/​w/​d)

Video-Einbettungscode nicht angegeben.

Berufs­bild

Die geän­derte Verord­nung mit den an die Metall- und Elek­tro­be­rufe ange­lehn­ten Prüfungs­an­for­de­run­gen, ist am 29. Juli 2011 im Bundes­ge­setz­blatt veröf­fent­licht worden. Damit erhält der Mecha­tro­ni­ker die von den Betrie­ben gewünschte Prüfungs­struk­tur mit gestreck­ter Prüfung und Vari­an­ten­mo­dell.

Arbeits­ge­biet:

Der Einsatz von Mecha­tro­ni­kern/-innen ist rela­tiv breit und bran­chen­über­grei­fend möglich. Sie arbei­ten in der Montage und Instand­hal­tung von komple­xen Maschi­nen, Anla­gen und Syste­men zum Beispiel im Anla­gen- und Maschi­nen­bau bezie­hungs­weise bei den Abneh­mern und Betrei­bern mecha­tro­ni­scher Systeme.
Sie arbei­ten häufig im Team und stim­men ihre Arbeit mit vor- und nach­ge­la­ger­ten Berei­chen ab. An unter­schied­li­chen Einsatz­or­ten, vornehm­lich auf Monta­ge­bau­stel­len, in Werk­stät­ten oder im Service­be­reich, üben sie ihre Tätig­kei­ten unter Beach­tung der einschlä­gi­gen Vorschrif­ten und Sicher­heits­be­stim­mun­gen aus. Mecha­tro­ni­ker/-innen sind im Sinne der Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten Elek­tro­fach­kräfte.

Branchen/​Betriebe:

Der Einsatz kann bran­chen­über­grei­fend in Montage- und Ferti­gungs­be­rei­chen erfol­gen, die Aufbau, Montage und Wartung von mecha­ni­schen und elektrischen/​elektronischen Syste­men in funk­tio­nel­ler Kombi­na­tion mitein­an­der reali­sie­ren. Der Beruf ist beispiels­weise für Unter­neh­men im Maschi­nen- und Anla­gen­bau, der Chemie­in­dus­trie, im Elek­tro­an­la­gen­bau, für Fahr­zeug­her­stel­ler und andere geeig­net.

Beruf­li­che Fähig­kei­ten:

Mecha­tro­ni­ker/-innen

  • bear­bei­ten mecha­ni­sche Teile und bauen Baugrup­pen und Kompo­nen­ten zu mecha­tro­ni­schen Syste­men zusam­men
  • montie­ren elek­tri­sche, elek­tro­ni­sche, pneu­ma­ti­sche, hydrau­li­sche und mecha­ni­sche Kompo­nen­ten, instal­lie­ren elek­tri­sche Betriebs­mit­tel, Hard- und Soft­ware­kom­po­nen­ten zu mecha­tro­ni­schen Syste­men
  • bauen elek­tri­sche, pneu­ma­ti­sche und hydrau­li­sche Steue­run­gen auf, program­mie­ren die Steue­run­gen und prüfen sie
  • prüfen die Funk­tio­nen von Steue­run­gen in auto­ma­ti­sier­ten Einrich­tun­gen und komple­xen mecha­tro­ni­schen Syste­men, suchen Störun­gen und Fehler und besei­ti­gen sie
  • nehmen mecha­tro­ni­sche Systeme in Betrieb und bedie­nen sie
  • führen vorbeu­gende Instand­hal­tung mecha­tro­ni­scher Systeme durch

Ausbil­dungs­schwer­punkte:

  • Berufs­bil­dung, Arbeits- und Tarif­recht
  • Aufbau und Orga­ni­sa­tion des Ausbil­dungs­be­trie­bes
  • Sicher­heit und Gesund­heits­schutz bei der Arbeit
  • Umwelt­schutz
  • Betrieb­li­che und tech­ni­sche Kommu­ni­ka­tion
  • Planen und Steu­ern von Arbeits­ab­läu­fen, Kontrol­lie­ren und Beur­tei­len der Arbeits­er­geb­nisse
  • Quali­täts­ma­nage­ment
  • Prüfen, Anrei­ßen und Kenn­zeich­nen
  • Manu­el­les und maschi­nel­les Spanen, Tren­nen und Umfor­men
  • Fügen
  • Instal­lie­ren elek­tri­scher Baugrup­pen und Kompo­nen­ten
  • Messen und Prüfen elek­tri­scher Größen
  • Instal­lie­ren und Testen von Hard- und Soft­ware­kom­po­nen­ten
  • Aufbauen und Prüfen von elek­tri­schen, pneu­ma­ti­schen und hydrau­li­schen Steue­run­gen
  • Program­mie­ren mecha­tro­ni­scher Systeme
  • Zusam­men­bauen von Baugrup­pen und Kompo­nen­ten zu Maschi­nen und Syste­men
  • Montie­ren und Demon­tie­ren von Maschi­nen, Syste­men und Anla­gen, Trans­por­tie­ren und Sichern
  • Prüfen und Einstel­len von Funk­tio­nen an mecha­tro­ni­schen Syste­men
  • Inbe­trieb­neh­men und Bedie­nen mecha­tro­ni­scher Systeme
  • Instand­hal­ten mecha­tro­ni­scher Systeme

Ausbil­dungs­ver­gü­tung:

Die Ausbil­dungs­ver­gü­tung rich­tet sich nach der Bran­che des Ausbil­dungs­be­trie­bes. Eine Gesamt­über­sicht der Vergü­tun­gen finden Sie hier.

Ausbil­dungs­dauer:

3 1/​2 Jahre

Scroll to Top